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Wölflings-Sommerlager 2010 an der Aggertalsperre

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Ans Wasser sollte das Sommerlager gehen, so viel war klar. Nach einiger Überlegung fiel mir ein, dass es an der Aggertalsperre bei Gummersbach in NRW einen Jugendzeltplatz gibt. Ich war dort nur einmal zum Schwimmen, erinnerte mich aber grob an die Gegebenheiten. Wir recherchierten und kalkulierten etwas, dann stand fest: Da fahren wir hin, und zwar vom 2. bis zum 13. August - und mit dem Zug.

Das war zwar mit Schienenersatzverkehr bis Koblenz, InterCity nach Köln, Regionalzug nach Gummersbach und Bus zum Zeltplatz etwas umständlich, aber dafür umweltfreundlich und spannend.

Auf dem Platz erwarteten uns schon Schusti und Julian, die mit einem prall mit Material gefülltem Kombi schon vorgefahren waren. Damit waren wir dann komplett: zehn Wölflinge und vier Leiter - außer mir noch Aurélie, die uns unterstützt hat, da Vanessa im Kongo weilte - vielen, vielen Dank!

Nach dem Aufbau erkundeten wir natürlich zuerst den Zeltplatz. Die Wiese teilten wir uns mit einem DPSG-Stamm aus Hamburg-Volksdorf, die mit etwa 100 Leuten leicht in der Überzahl waren. Wir verstanden uns aber von Anfang an sehr gut und hatten viel Spaß miteinander. Außer unseren Nachbarn gab es natürlich noch andere interessante Dinge zu entdecken, zum Beispiel die Aggertalsperre selbst, die weniger als 50 Meter von unseren Zelten entfernt war! Zur schöneren Badestelle mit Strand mussten wir allerdings fast 100 Meter laufen, eine Strapaze, die wir trotzdem recht oft auf uns nahmen. Auf dem Platz gab es außerdem Tischtennisplatte, Tischkicker, Minifußballplatz, einen Kiosk, einen tollen Kletterbaum und genug Platz, um unser Badmintonnetz aufzustellen. Gute Voraussetzungen also.

In der ersten Abendrunde stellten wir ein Experiment vor. Üblicherweise ist auf unserern Lagern immer ein Leiter "Tageschef", der durch den Tag führt. Einige der Aufgaben wollten wir nun an die Wölflinge abgeben. Dafür bildeten sich Zweiergruppen, die dann jeweils einen Tag für den Hauptprogrammpunkt, das Essen und die Morgenrunde verantwortlich waren. Und das hat meist sehr gut geklappt. Zwar gab es mehr Lagerolympiaden als sonst, aber es gab immer leckeres Essen, das allen schmeckte und abwechslungsreiche Runden. Vor allem haben alle Tageschefs ihre Aufgabe und Verwantwortung sehr ernst genommen, und in Zukunft werden wir diese Idee sicherlich fortführen.

Ein paar Programmpunkte haben natürlich auch wir Leiter vorbereitet. So gab es zum Beispiel eine Wanderung auf die schöne Halbinsel in der Talsperre und eine Stadtrallye durch Gummersbach. Kurz vor Ende des Lagers kamen uns dann auch noch Kendra und Freddy besuchen, was für zusätzliche gute Laune sorgte. Außerdem kamen die beiden gerade rechtzeitig zum "Bunten Abend", für den die Wölflinge einige Spiele vorbereitet hatten. Dazu gab es ein richtig leckeres Festessen mit mehreren Gängen!

Nur ist der bunte Abend leider grundsätzlich auch der letzte, markierte also auch das Ende unseres schönen und wie immer viel zu kurzen Sommerlagers - der nächste Tag war also geprägt von Packen, Abbau und Heimfahrt.

Christians Fotos:

 

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